Sorgen

Trotz Teuerung sorglos leben

Benzin ist innerhalb eines Jahres um 20 Cent pro Liter gestiegen, Milch um 20 Prozent, Getreide sogar um rund 70 Prozent! Nur der Lohn bleibt stets der Gleiche. Der Deutschen grösste Sorge - nach Arbeitslosigkeit - ist die Verteuerung des Lebens. Das belegt die Studie der „Gesellschaft für Konsumforschung", die am 09. Juli 2008 in Nürnberg veröffentlicht wurde.
Die Kosten werden nicht weniger – das eigene Geld nicht mehr.
Loslassen bedeutet vertrauen

Anders als bei Luxusgütern, lässt sich an Lebensmitteln schlecht sparen. Und auch wenn man sich über Preise im Supermarkt und beim Bäcker immer häufiger wundern muss, die Kosten werden dadurch nicht weniger und das eigene Geld nicht mehr. Wo man sich über die Teuerung durch die Einführung des Euro nur geärgert hat, schleichen sich, nach weiterem stetigem Steigen der Preise, inzwischen Sorge und Existenzangst ein.

Mit Sorgen umgehen

Sich Sorgen zu machen ist sehr menschlich und sichert auch irgendwie das eigene Überleben: Probleme sehen, Lösungen finden, umsetzen. Aber Sorgen können überhand nehmen und einen zermürben und aufreiben. Wenn Lösungen unerreichbar scheinen. Wenn man Situationen nicht in der Hand hat. Die Bibel sagt, dass Gott einen auch in solchen Fällen nicht im Stich lässt.

Jesus hat Menschen ermutigt, auf Gott zu vertrauen: „Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, um Essen, Gesundheit und Kleidung. Leben bedeutet mehr, als nur Essen und Trinken und das, was der Mensch anzieht. Seht euch die Raben an! Sie sähen nichts und ernten nichts, sie haben keine Vorratskammern und keine Scheunen; aber Gott versorgt sie doch. Meint ihr nicht, dass er sich nicht noch viel mehr um euch kümmert? (...) Seht euch an, wie die Lilien auf den Wiesen blühen. Sie können weder spinnen noch weben. Ich sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so prächtig gekleidet, wie irgendeine dieser Blumen. Wenn Gott sogar das Gras so schön wachsen lässt, das heute auf der Wiese grünt und morgen verblüht, meint ihr wirklich, er könnte euch vergessen? Seid nicht kleingläubig!"

Sorgen abwerfen

Die Bibel fordert einen an einer anderen Stelle sogar auf: „Werft eure Sorgen auf Gott, denn er sorgt für euch" (1. Petrus, Kapitel 5 Vers 7). Sorgen abwerfen, klingt gut. Aber wie geht das? Abwerfen heisst loslassen. Kein Mensch wirft etwas weg und hält gleichzeitig daran fest.

Loslassen bedeutet vertrauen. Und um Vertrauen kann man Gott bitten: „Vater im Himmel, zeig mir, dass ich dir vertrauen kann und hilf mir dabei. Ich möchte mein schweres Sorgenpaket an dich abgeben und es nicht mehr zurücknehmen. Kümmere du dich um mich." Gott hat versprochen, sich zu sorgen. Und ihn belastet das nicht, es macht ihm Spass!

Datum: 12.07.2008
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch

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