Statt Sterbebegleitung

Gott erhört Gebete für die 15-jährige Bella

Seit bald 1,5 Jahren kämpft Bella Muntean gegen eine aggressive Krebserkrankung. Anfang März nahmen die Ärzte ihr jede Hoffnung und verschrieben eine Sterbebegleitung. Doch Bella postete auf Instagram: «Dies ist nicht das Ende!» Und dann geschah ein Wunder ums andere.

Zoom
Bella Muntean
Als die 15-jährige Bella Muntean 2016 mit einem bösartigen Knochentumor diagnostiziert wurde, sah es bereits sehr schlecht aus. Anfang März kam nun die niederschmetternde Nachricht für das Mädchen, das durch Puppenfotos, die sie auf Instagram postet, bekannt wurde: Ärzte informierten sie, dass man aus medizinischer Sicht nichts mehr für sie tun könne, ihr sollte eine Sterbebegleitung zugeschrieben werden.

«Gott hat einen Plan für mich»

Zoom
Instagram-Post von Bella
Doch statt in depressive Resignation zu verfallen, reagierte Bella erstaunlich reif. Über ihre Instagram-Seite schrieb sie ihren fast 23'000 Abonnenten: «Dies ist nicht das Ende. Ich weiss, dass Gott einen Plan für mich hat und dass er Wunder tut. Mit jeder Zelle meines Körpers glaube ich, dass ich geheilt werde.» Dann bat sie ihre Fans um Gebet: «Bitte bittet jeden, den ihr kennt, für mich zu beten.»

Die 15-Jährige glaubt fest an die Macht des Gebets, wie ihre Mutter Brenda Muntean gegenüber CBN News bestätigte. «Sie bittet jeden, für ein Wunder zu beten.» Es sei egal, was die Ärzte sagen, weil Gott heilen könne und weil ihre Zeit noch nicht gekommen sei. «Sie weiss, dass Gott sie weiter gebrauchen wird, um andere mit ihrer Geschichte zu erreichen.»

Nach dem grossen Gebetsaufruf kam dann direkt ein ermutigendes Update. «Das Gebet wirkt!», schrieb Bella. Ihr Arzt habe erneut mit ihr geredet und diesmal gesagt, dass es doch noch eine Möglichkeit gäbe, nämlich eine Behandlung innerhalb einer klinischen Studie. «Ich werde ausserdem eine Saftkur ausprobieren. Und wir hoffen, dass die Operation meiner Arterien die Situation stabilisiert, weil wir den Blutzufluss zu den grössten Tumoren abgetrennt haben. Ich bin so glücklich, dass es einen Plan für mich gibt!»

Besserung nach Gebetsgottesdienst

Zusätzlich organisierte eine Methodistengemeinde in South Carolina einen Gebetsgottesdienst für Bella – Hunderte nahmen daran teil. Und auch diese Gebete hatten direkte Auswirkungen. «Seit der Gebetsnacht hat sie kein Fieber mehr, fühlt sich besser und hat heute keine Schmerztabletten gebraucht, alles kleine Wunder», freut sich Mutter Brenda. «Wir wissen, dass Gebet wirkt und Gott beantwortet Gebet und erbarmt sich!»

«Ich fühle mich viel besser», sagt auch Bella, wieder über die Sozialen Medien. «Jeden Tag, an dem ich mich im Bett aufsetzen und atmen darf, danke ich Gott für mein Leben. Bevor ich krank war, merkte ich nie, wie wertvoll das Leben ist. Jetzt ist jede Sekunde von jedem Tag eine Leistung. Ich habe für viele Dinge eine ganz andere Perspektive bekommen.»

Zum Thema:
Schauspieler Val Kilmer: Geheilt von Krebs - «dank Jesus!»
The-Voice-Star Chris Blue: Nach Gebetsnacht war seine Verlobte vom Krebs geheilt
Er wollte stets Wunder sehen: Pastor von unheilbarem Krebs geheilt

Datum: 30.03.2018
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / CBN

Glaubensfragen & Lebenshilfe

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Gehirnblutung überlebt
Mit nur 22 Jahren hat Tim Eichler aus Essen eine Gehirnblutung. Nach der komplizierten Operation muss er vieles ganz neu lernen. Doch mitten in...
Freuet euch im Herrn allezeit!
Was passiert, wenn man die Paulus-Worte «Freut euch im Herren allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch!» als feste Aufforderung versteht?...
Neues vom Schauprozess
Ein türkischer Gerichtshof hat entschieden, dass US-Pastor Andrew Brunson mindestens bis zur nächsten Anhörung im Oktober im Gefängnis bleiben muss....
Nach Fehlgeburten und Krebs
Lauren Chandler hat mit ihrer Familie schlimme Zeiten durchlebt. Dennoch hat sie Gott und ihrem Glauben nicht den Rücken zugedreht. Im Gegenteil:...

Anzeige

RATGEBER

Einander ertragen Wie man miteinander auskommt
Wenn man selbst angespannt und gestresst ist, sind meistens auch noch die anderen seltsam. Weil man...

Anzeige