Öffnung, Begeisterung und mein Nachbar
Talkmaster Florian Wüthrich taucht im Gespräch mit Matthias «Kuno» Kuhn, der auch ein Mandat als geistlicher Berater bei Livenet hat, ein in aktuelle Situation, wo geistliche Aufbrüche geschehen, Menschen zum Glauben kommen oder Schweizer Medien offen über diese Ereignisse berichten. Besonders stark geht es dem Prediger darum, dass sich Gott als Vater eine Beziehung mit seinen Kindern wünscht.
Junge sind begeisterte Zeugen
Was erlebt Kuno und wo zieht es sein Herz hin?, will Wüthrich von seinem Gesprächspartner wissen. Der antwortet, wie begeistert er beispielsweise diese SRF-Doku über junge Christen mit ihren klaren Statements sah (Livenet berichtete) und dass sie unerwartet prominent im offiziellen Schweizer Fernsehen gezeigt wurden. «Susi und ich, zu Hause auf der Polstergruppe, platzten fast vor Freude. So eine Klarheit und Jesus-Leidenschaft, und dies ist kein Einzelfall. Gott nimmt diese junge Generation und gebraucht sie. Das begeistert mich mega. Jesus weckt Menschen an vielen Orten und nicht nur Junge. Auch dass Alphakurse so gross sind wie noch nie, das freut mich», schwärmt der Prediger.
Und der Talkmaster zitiert eine junge Frau, die im Video sagt: «Echte Freunde laden dich nicht in die Disco – mit Alkohol und so – ein, sondern die laden dich in die Kirche ein.»
Weitere Aufbrüche
Auf die Aussage von Flo Wüthrich, dass Medien heute die Glaubensthemen nicht auf der Seite lassen können, ergänzt Kuno: «Es gab diese britische Umfrage, dass 21 Prozent der jungen Männer regelmässig in den Gottesdienst gehen. Auch bei einem 20Minuten-Blatt las ich wieder einmal eine Geschichte, in der jemand zu Jesus zurückkam. Das wäre für mich so das neue Normal.»
Das Bild der Geiseln
Auf die Umstände zum Israel-Massaker im Oktober angesprochen, erzählt Kuno, wie ihn die Bilder der Geiseln berührten; und die Familien, die permanent dachten: «Wie geht es ihnen, leben sie noch?» «Wie Gott-Vater, der auf uns wartet, denn wir wurden gekidnappt. So hatten die Eltern den Kulturplatz gestaltet, haben Brot gebacken, ein Mahl zubereitet – mitten im Leid. Plätze wurden nach den Namen der einzelnen Geiseln benannt. Hey, vergessen wir sie nicht. Dieses Bild liess mich nicht los. Gott sagt: Bitte kämpft mit mir für die verlorenen Kinder», beschreibt er.
Wüthrich selber erlebte beim Leiterforum im Ländli, wo Kuno auch Redner war, wie zusammengestanden wurde und jeder ganz einfach für mindestens eine Person betete, welche in diesem Jahr diese Vaterliebe Gottes kennenlernen sollte.
Jesus.ch und das Jesus-Dating
Auch für den Relaunch der Seite Jesus.ch soll das Anliegen für die Nachbarn deutlich werden. Kuno ist bei der Taskforce für die neue Seite dabei, wo auch audiovisuell «Jesus als das Beste» vermittelt werden wird. Jesus-Begegnungen sollen im Zentrum stehen.
In der heutigen Zeit gehöre zu einer festen Beziehung eine gewisse Dating-Phase. Früher sei dies schneller erfolgt, wenn man sich für eine Freundschaft entschied, erklärt der Evangelist und stellt die Frage, wie das heute mit Jesus sei? Es brauche eine klare Entscheidung, nachher das Öffentlich-machen und später die Taufe: «Darauf wollen wir mit Jesus.ch hinweisen. Ich freu mich mega, auch mit diesem Wording (Jesus daten), Leute in das reinzunehmen – mit dieser Seite.»
Flo Wüthrich weist abschliessend auf den Event «3.16» im März hin, wo Jesus.ch neu lanciert wird.
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Autor:
Roland Streit
Quelle:
Livenet