Vergebung ist da nötig, wo es Schuld gibt – also überall. In unseren Artikeln thematisieren wir sie von zwei Seiten: Einmal geht es darin um Gott, der den Menschen seine Vergebung und einen Neuanfang anbietet. Zum anderen um die Herausforderung an alle, denjenigen zu vergeben, die an einem schuldig geworden sind. Meist geht es dabei um bewusste, langfristige Prozesse, um selbst von negativen Gefühlen frei zu werden. Vergeben bedeutet dabei nicht, Unrecht stehenzulassen, sondern die eigenen Verletzungen abzugeben, die durch dieses Unrecht geschehen sind.

«Vergib deinem Mitmenschen» – Und was, wenn es der Mörder meiner Tochter ist?

Vergebung ist wohl eine der schwierigsten, aber auch gesündesten Dinge der Welt. Die Mutter eines Opfers des Columbine-Attentates entschied sich bewusst dazu, dem Mörder der Tochter zu vergeben – und ermöglichte sich damit ein Leben ohne Bitterkeit.

Der Vergebungs-Test – Ist der Groll wirklich begraben?

Ob bei der Arbeit, in der Gemeinde oder in der Familie – Beziehungen können uns viel Schmerz bereiten. Und wenn man verletzt wird, besteht die grosse Versuchung, alles heimzahlen zu wollen oder den Groll weiterzuhegen.