Ein Leben gegen die Hoffnungslosigkeit
Für Markus und Katharina Freudiger war es keine romantische Abenteuerlust, sondern die brennende Frage: Wie begegnet man Hoffnungslosigkeit? Für die beiden stand die Antwort fest: Hoffnungslosigkeit begegnet man nicht aus Distanz, sondern mitten unter den Menschen. Im Buch «Wo Jesus barfuss geht» erzählen sie, gemeinsam mit Autor Daniel Gerber, von ihrem Weg aus einem der reichsten Länder der Welt an einen der ärmsten Orte. Von staubigen Gassen, drängender Not und Menschen, deren Alltag von Krankheit, Ausbeutung und Perspektivlosigkeit geprägt ist. Und von einer überraschenden Entdeckung: Wo sie hinsahen, begegnete ihnen Jesus in den Geringsten und Vergessenen der Gesellschaft.
224 Seiten zeigen, dass sich die Welt verändern lässt
Nahbar und ehrlich berichten die Autoren von Momenten der Ohnmacht, von geistlichen Durchbrüchen und von der tiefen Freude, im Leid Hoffnung wachsen zu sehen. Das Buch ist eine Einladung zur Perspektivveränderung: Wem begegnet man täglich und wo übersieht man vielleicht das Heilige im Alltäglichen?
«Wo Jesus barfuss geht» stellt unbequeme Fragen und ermutigt zugleich, im eigenen Umfeld konkrete Schritte zu gehen, um zu helfen. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Freude. Das Buch ist ein Impulsgeber für alle, die Jesus in ihrem Nächsten entdecken möchten.
Warum «Wo Jesus barfuss geht» interessant ist
- Starke Lebensentscheidung: Der radikale Schritt vom Wohlstand in den Slum bietet einen grossen gesellschaftlichen Kontrast.
- Authentischer Erfahrungsbericht: Das Buch zeigt unmittelbare Erlebnisse aus dem Alltag unter den Ärmsten der Armen.
- Gesellschaftlicher Nerv: Themen wie globale Ungleichheit, Sinnsuche, Glaube und Verantwortung treffen den Zeitgeist.
- Inspirierende Perspektive: Die Geschichte liefert Impulse für Debatten über Solidarität, Entwicklungshilfe und persönliche Verantwortung, innerhalb und ausserhalb religiöser Kontexte.
Auf der grossen Hollywood-Leinwand
Frauen gehören zu den verletzlichsten Menschen im Slum. Für sie bauten Freudigers den nach wie vor existierenden Ausbildungsbetrieb «ConneXions» auf und sorgten dadurch für Nachhaltigkeit.
Produkte aus dem Unternehmen wurden sogar im Film «Pirates of the Caribbean 1» getragen. Markus Freudiger erinnert sich: «Johnny Depp, Orlando Bloom und andere Schauspieler lieben die Kostüme. So bekamen wir mehr und mehr Bestellungen. Das legte den Grundstein, dass dieses Produkt – Sari-Kanta-Decken, aus denen die Kostüme genäht wurden – so bekannt und beliebt geworden ist.»
Zum Buch:
Wo Jesus Barfuss geht
Im Talk vom August 2024 spricht Markus Freudiger über die Arbeit der Lepra-Mission:
Zum Thema:
Auch dank Engagement von Christen: Nach 150 Jahren Kampf: Ziel «0 Lepra» in Sicht
Einsatz in Indien: Christen im Fokus der indischen Behörden
Anbu Rajamani: Als Dalitjunge galt er als wertlos
Datum: 03.03.2026
Autor:
Daniel Gerber
Quelle:
Lepramission Schweiz