Zwei Monate später ging er nach Yale, um sich auf sein geistliches Amt vorzubereiten. Der Anfang war schwer. Die Studenten der Oberschicht schikanierten ihn, es gab kaum Spiritualität, dazu kamen noch schwierige Lernbedingungen. Dann erkrankte ...
Der Ausschluss verletzte Brainerd sehr. In den darauf folgenden Jahren versuchte er des Öfteren, alles wieder gutzumachen. Viele halfen ihm, doch alles war umsonst. Gott hatte mit Brainerd einen anderen Plan.hatte er niemals daran gedacht, als ...
Im Sommer 1742 gab eine Gruppe Geistlicher (»New Lights« genannt), die der Erweckungsbewegung wohlwollend gegenüberstanden, Brainerd die Erlaubnis zu predigen. Jonathan Dickinson, der führende Presbyterianer in New Jersey, zeigte an Brainerd ...
Er predigte ein Jahr lang unter den Indianern bei der Gabelung des Delaware-Flusses. Doch am 19. Juni 1745 unternahm er seine erste Predigtreise zu den Indianern in Crossweeksung, New Jersey. Dies war der Ort, wo Gott mit erstaunlicher Macht ...
Es war ein kurzes Leben – 29 Jahre, 5 Monate und 19 Tage. Davon nur acht Jahre als Gläubiger und nur vier als Missionar. Warum hatte Brainerds Leben diese Auswirkung? Ein offensichtlicher Grund ist, dass Jonathan Edwards sich Brainerds Tagebücher ...
Als er 1740 anfing, Blut zu husten, musste er einige Wochen lang das College verlassen. Im Mai 1744 schrieb er: »Ich ritt mehrere Stunden im Regen durch die raue Wildnis, und obwohl ich mich körperlich sehr krank fühlte, musste ich fast gar kein ...
Brainerd hatte selbst erfahren, was der Unterschied zwischen dem Gefühl der geistlichen Verlassenheit und der Krankheit der Melancholie war. So beurteilte er später seinen eigenen geistigen Zustand wahrscheinlich vorsichtiger als früher. Egal zu ...
Über ein alltägliches Gespräch, das in einer Aprilnacht 1743 zwei Fremde miteinander führten, schreibt er: »Ach, ich sehnte mich danach, dass ein lieber Christ wüsste, wie verzweifelt ich bin!« (S. 204). Einen Monat später schreibt er: »Die ...
Über seine erste Missionsstation am Kaunaumeek schreibt er im Mai 1743: »Gemessen an den Annehmlichkeiten des Lebens, führe ich ein armes Leben. Der grösste Teil meiner Nahrung besteht aus gekochtem Mais und Pudding etc. Ich schlafe auf einem ...
Dafür wollen wir ihm schnell vergeben, weil nur wenige von uns solche körperlichen Strapazen in der Wildnis aushalten mussten wie er. Man kann kaum die Schönheit einer Rose geniessen, wenn man Blut hustet. Wir müssen jedoch alles als Teil von ...

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