Stress ade

Bei Jesus die Ruhe entdecken

Sie stehen unter Druck und fühlen sich überfordert. Wo ist jetzt die Ruhe, die Jesus den Menschen versprochen hat? Wie kommen wir dazu - mitten im heftigsten Stress? Gehört der Stress nicht einfach zum Leben?
Ruhe entdecken

 
Jesus hatte versprochen, dass er im dicksten Stress und Druck des Lebens Ruhe geben kann und will.
Ein Mann namens Matthäus hat dieses Versprechen von Jesus vor knapp 2000 Jahren nieder geschrieben, und man kann es in der Bibel nachlesen: «Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben ... Bei mir findet ihr Ruhe für euer Leben. » (Die Bibel, Matthäus-Evangelium, Kapitel 11, Verse 28 und 29)

Stress gehört zum Leben

In unserer heutigen Zeit halten wir Stress und Druck für etwas ganz und gar Normales, es gehört einfach zum Leben. Wer wollte sich da beschweren? Alles andere wäre doch ziemlich blauäugig – oder etwa nicht?
 
Natürlich kann man nicht einfach aus dem ganzen Betrieb und den Aufgaben aussteigen. Aber Jesus will nicht, dass wir Lasten mit uns herumschleppen, auch dann nicht, wenn es unter der Überschrift «Verantwortung wahrnehmen» daher kommt. Jesus nimmt sich gerne jedem an, der unter seiner Last stöhnt. Er will und kann das Denken und Fühlen von aller Schwere befreien und eine tiefe Ruhe geben.
 
Seine Botschaft ist: «Komm zu mir. Komm, und ich werde Dir Ruhe geben! » Er sagt nicht: «Komm, mach’ eine Pause bei mir und wirf Dich dann wieder ins Geschäft. » Er ist nicht wie der Betreuer im Boxring, der uns kurz verschnaufen lässt und uns auf die Schnelle versorgt, damit wir dann wieder mit aller Energie in der nächsten Runde so richtig «d’rauf hauen» können. Darum geht es ihm nicht.

Was macht Jesus?

Diese Ruhe von Jesus zu bekommen ist nicht eine Frage von Konzentration oder einer zu erlernenden Disziplin. Diese Ruhe erlebe ich, wenn Jesus mir begegnet. Es ist nicht so, dass Jesus mir optimistisch und auf die Schultern klopft und sagt: «Na komm, nimm es nicht so schwer, bleib locker, es wird auch wieder bessere Zeiten geben.»
 
Nein! Es sagt und er macht viel mehr. Er ist nicht nur da und hört mir zu, er stellt sich – bildlich gesprochen – neben mich, spricht zu mir in meinen Gedanken. Sein Thema ist nicht, was noch alles zu tun ist und dass mich das nicht stressen muss, sondern ich selbst bin das Thema!
 
Er sorgt sich nicht, um all‘ die Dinge, die zu tun sind oder dass ich möglichst schnell wieder auf die Reihe komme, um wieder einsetzbar zu sein, sondern er sorgt sich tatsächlich um mich, um mein Wohl. Es geht um mein Inneres und dass es ganz tief zur Ruhe kommt. - Das zu erleben bringt eine unglaublich tiefe Ruhe und Sicherheit in mein Leben. Eine Ruhe, die Jesus jedem geben will, der zu ihm kommt.

Zum Thema:
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Datum: 16.07.2011
Autor: Norbert Abt

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