«Jesus, rette mich»

Eine Bitte, die Bruce Marchianos Karriere veränderte

Niemand hat so viele Jesus-Rollen in so vielen verschiedenen Filmen und Serien gespielt, wie Bruce Marchiano. Der Schauspieler war aber nicht immer Christ. Und beinahe wäre er auch gar nicht Schauspieler geworden…

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Bruce Marchiano
«Meine Karriere bedeutete mir alles», gab Bruce Marchiano in einem kürzlichen Interview zu. Als Jungschauspieler hatte er noch nicht viele Aufträge erhalten, als durch einen Autorenstreik 1988 die Filmprojekte, für die man sich bewerben konnte, mit einem Fall rapide abnahmen. Und Marchiano hatte mit einem Mal überhaupt keine Karriere mehr.

Wer würde sein Gott sein?

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Bruce Marchiano verkörperte Jesus in zwölf Filmen.
Freunde erzählten ihm zu diesem Zeitpunkt von Jesus, von seiner Liebe, aber wirklich wichtig war Marchiano das bisher nicht vorgekommen. Bis er wenige Zeit später auf einem Hügel von Hollywood stand. «Mitten in dem Loch meines Versagens merkte ich, dass ich Jesus brauchte – auf einem Hügel mit Blick auf die Universal Studios. Es war als ob ich nach oben und nach unten guckte und eine Entscheidung treffen musste – wer würde mein Gott sein? Ich kniete mich auf der dreckigen Erde auf diesem Hügel hin und sagte: ‚Jesus, du musst mich retten!‘»

Zwölf Filme als Jesus

Das war 1989. Damit ging es aber nicht gleich aufwärts, Marchiano musste sich noch drei Jahre gedulden. Aber 1992 wurde er erstmals angefragt, ob er bereit wäre, Jesus zu spielen. Zunächst ging es um eine Verfilmung der «The Visual Bible». Er war völlig überrascht, war dies doch eine der tiefgründigsten Rollen, die er sich je hätte vorstellen können. In den folgenden Jahren bis heute folgten, neben anderen Projekten, zwölf Filme sowie eine achtteilige Fernsehserie, in denen er Jesus verkörperte.

Dabei ist er sich der enormen Verantwortung bewusst, da diese Filme die Zuschauer zu einer Entscheidung für Jesus führen können. Deshalb bereitet er sich auch ganz bewusst auf diese Rollen vor. «Man betet sich die Knie wund», erklärt der 62-Jährige. «Als Person oder als Schauspieler bin ich nicht gut genug, um ihn [Jesus] wirklich akkurat wiederzugeben – er muss durch mich wirken!»

Zum Thema:
Joaquin Phoenix: «Jesus war ein Mann aus Fleisch und Blut»
David Oyelowo: «Jesus ist der Fels, auf dem mein Leben gründet»
Lance Gross: «Nach dieser Rolle musste ich beten»

Datum: 17.06.2018
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Christian Post

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