«verfolgung.jetzt» in Bern

Stimme für die Stimmlosen

An diesem Samstag, 23. Juni 2018, ist es soweit: Hunderte von Menschen werden auf dem Bundesplatz in Bern auf die Verfolgung von Christen in aller Welt aufmerksam machen. «verfolgung.jetzt» heisst die Initiative, die von der SEA-Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit und Fingerprint organisiert wird.
Aktion «verfolgung.jetzt» 2016 in Bern
Aktion «verfolgung.jetzt» 2016 in Bern
Aktion «verfolgung.jetzt» 2016 in Bern (Bild: www.verfolgung.jetzt)

Wo viele Menschen zusammenkommen und für eine Sache einstehen, geschieht etwas. Es entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, Solidarität und Ermutigung. So hört man aus den USA immer wieder von Leuten, die zusammen für weniger Waffengewalt demonstrieren. Kaum ein Tag später spricht bereits die ganze Welt davon.

Kundgebung auf dem Bundesplatz

Nach demselben Prinzip zielt auch die Solidaritätsaktion verfolgung.jetzt darauf ab, die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, und zwar auf die Millionen von verfolgten Christen überall auf der Welt. Deshalb findet am Samstag, 23. Juni, von 16 bis 19 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern eine Solidaritätskundgebung statt, und zwar für eben jene Menschen, die in ihrer Heimat wegen ihres Glaubens an die Gute Nachricht von Jesus Christus unter Gewalt und Verfolgung leiden. Aber ist der Glaube an Friede, Einheit und Liebe unter den Menschen wirklich ein Grund, verschmäht, ausgestossen, verfolgt und manchmal sogar getötet zu werden? Diese Kundgebung soll ein Tag sein, an dem die Öffentlichkeit vom Leid der Betroffenen hört.

Bewegende Erlebnisberichte

Hunderte Menschen werden erwartet, um Berichte von Betroffenen zu hören, für sie zu beten und die Stimme für sie zu erheben. Eine Iranerin und ein Iraker werden ihre berührenden Geschichten erzählen und über eine Videobotschaft wird Petr Jašek, ein Entwicklungshelfer, von seiner Gefangenschaft im Sudan berichten. Ebenfalls Teil des Anlasses wird eine Podiumsdiskussion mit vier Nationalräten sein. Zudem sind einige Künstler wie Ligu Lehm, «Sent» Stefan Fischer oder Philippe Decourroux vor Ort und es gibt die Möglichkeit, an Gebetsständen spezifisch für Christen aus bestimmten Ländern zu beten. Nicht zuletzt wird auch ein Flashmob durchgeführt, um die Menschen in Bern wachzurütteln.

Solidarität öffentlich bekunden

Je mehr Menschen teilnehmen, desto grösser sind die Solidarität und die Wirkung in der Öffentlichkeit. Sei deshalb auch du ein Teil davon, wenn wir gegen die Ungerechtigkeit und für das Wohl der verfolgten Christen unsere Stimme erheben. Auch der kleinste Beitrag kann dabei helfen, diese Welt für die Betroffenen zu einem besseren Platz zu machen. Wie auch in der Vergangenheit werden wir auch am 23. Juni kreativ und gemeinsam die Stimme erheben. Du bist wichtig – verpasse es nicht zusammen mit Fingerprint, der Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit und der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) aktiv zu werden.

Zur Videobotschaft von Nationalrätin Marianne Streiff

Zu den Webseiten:
verfolgung.jetzt
Sonntag der verfolgten Kirche

Zum Dossier:
verfolgung.jetzt
 

Zum Thema:
12'500 Strichmännchen: Aktion für die verfolgten Christen auf dem Sechseläutenplatz
Weckruf am Berner Bahnhof: 400 Aktivisten setzen ein Zeichen gegen Verfolgung

Datum: 21.06.2018
Autor: Joris Schwarzenbach
Quelle: Fingerprint

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