«Was hast du im Haus von dem Christen gemacht?» fragte die Stimme

Kinder haben Hoffnung in Gaza. Fotos Irene Gerber
Palästinenserinnen am Strand.

Pete ist nicht der einzige Palästinenser, zu dem Jesus redet. Im Gazastreifen gibt sich Jesus vielen Menschen zu erkennen – über Träume und spontane Gebetserhörungen.

Der palästinensisch-amerikanische Doppelbürger Pete ist in den Gazastreifen zurückgekehrt, um dort seine Erfahrungen mit Jesus weiterzugeben. Verschiedene Menschen um ihn herum erleben dort Ähnliches wie er.*

Wunder geschehen

Vor vier Monaten besuchte mich ein Freund. Wir schauten uns den Film «The Passion of the Christ» an. Der Mann hatte einen weiteren Freund dabei, einen Moslem, der in meinem Haus das islamische Gebet sprach. Er respektierte meinen Glauben, lehnte aber das Evangelium ab. Bevor sie gingen, betete ich mit den beiden, dass Gott sie versorgt und Wunder tut.

Daheim hatte jener andere Mann dann einen Traum. Jemand fragte ihn: «Was hast du im Haus von dem Christen gemacht?» Er antwortete: «Wir sind herumgesessen und hatten es gut miteinander. Und wir haben uns einen Film angeschaut.» Aber ihm wurde erwidert: «Nein, was hast du dort im Haus gemacht?» Wieder gab er die gleiche Antwort. Aber die Stimme sagte: «Nein, der Christ hatte für dich gebetet, dass Gott sich um deine Bedürfnisse kümmert. Morgen gibt dir jemand Geld!»

Am nächsten Tag drückte ihm tatsächlich jemand 200 Dollar in die Hand. Als er mir das erzählte, sagte er noch: «Ich weiss jetzt, wenn ihr Christen betet, dass dann etwas passiert.» Ein paar Tage später waren wir am Strand, und er kam zum Glauben. Er fand soviel Freude, dass er mich von Gaza bis nach Khan Yunis tragen wollte. Er war voll vom Heiligen Geist. Aber er hat es schwer. Man muss sehr vorsichtig sein, weil der radikale Islam hier den Leuten stark zusetzt.

«Mach dasselbe wie ich»

Ich weiss von einem weiteren Mann, der Träume hatte und deshalb zu mir kam; eine schon ältere, schlichte Person. Er schilderte, er hätte einen Mann, in den Dreissigern gesehen, mit braunem Haar. Dieser Mann sagte ihm, dass er ein Kind von Gott sei und dass Gott ihn liebt. Der ältere Mann konnte das nicht einordnen. Ich zeigte ihm den Jesus-Film. Dort erkannte er den Mann...

Bald kam er wieder wegen eines zweiten Traums. Ihm wurde auf englisch gesagt: «Do, what I do.» Aber er verstand es nicht. Ich sagte ihm, was das auf arabisch heisst, dieses «Mach dasselbe wie ich», und ich fragte ihn, was damit gemeint sein könnte. Er erzählte mir, dass er sich im Traum Hände und Füsse gewaschen hatte, so, wie es die Moslems vor dem Gebet als Reinigungsgeste tun. Das habe er dann getan, aber die Stimme hatte gesagt: «Nein, nicht so. Ich will es dir zeigen.» Dann wurde er in ein Wasserbecken getaucht.

Als er mir das erzählte, wusste ich, Gott wollte, dass ich ihn taufe. Tags darauf hab ich das dann in meiner Badewanne gemacht. Danach zitterte er und sagte, er könne die Liebe Gottes spüren.

Der Schlüssel

Später stand der gleiche Mann mit einem Freund vor meinem Haus. Sie hatten gerade im Auto eine Kassette gehört. «Hilf mir Jesus, richtig zu leben. Ich liebe dich Jesus, ich gehöre dir», hiess es in dem einen Lied. Dieser Mann witzelte nun und sang vor sich hin: «Ich liebe dich, Jesus, gib mir Frieden. Ich liebe dich, Jesus, gib mir Ruhe. Ich liebe dich Jesus, gib mir Geld.»

Wenige Minuten später kam jemand zu ihm und reichte ihm 50 Shekel. So viel kriegt er sonst für eine halbe Woche Arbeit. Beide waren verblüfft. Er sagte: «Seit 50 Jahren bete ich zu Allah, und nichts geschieht. Hier rede ich nun so nebenbei, und Gott antwortet mir.» Ich sagte ihm: «Du hast den Schlüssel entdeckt, Jesus Christus.»

* Name aus Sicherheitsgründen geändert.

Lesen Sie dazu den ersten Teil dieser Serie: «Die meisten Palästinenser lehnen meine Worte ab»

Weiterführende Links:
Gaza: Hoffnung für die Dschihad-Generation
Good Morning Gaza: Cobra-MG und Friedenstaube
Good morning Gaza: Taufe mit F-16
Petes Song anhören Juju’s Dancing

Datum: 13.10.2006
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch

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