Aufgeben oder kreativ werden?

Glaube auf einem Mikrochip

In Südostasien hören Menschen Bibelgeschichten und Anbetungslieder durch Mikrochips
Als die Behörden seinen christlichen Radiosender schlossen, stand Chanda vor einer Entscheidung: aufgeben oder einen neuen Weg finden, um von Jesus zu erzählen. Seine Antwort kam durch ein winziges Stück Technologie – einen Mikrochip.

Unter strenger staatlicher Kontrolle leben viele Gläubige in Südostasien mit ständigem Druck. Doch Chanda und sein Team weigerten sich, zum Schweigen gebracht zu werden. Sie begannen, kleine digitale Geräte zu verteilen, auf denen Bibelgeschichten, Anbetungslieder und Lehrmaterialien gespeichert waren. Jedes Gerät wurde zu einem tragbaren Zentrum der Hoffnung, das still das Evangelium an Orte bringt, wo öffentliche Verkündigung verboten ist.

«Technologie wurde unser neues Missionsfeld»

«Die Menschen hungern nach Wahrheit», sagt einer der Leiter. «Selbst in den entlegensten Gegenden wandert die Botschaft von Person zu Person. Technologie wurde unser neues Missionsfeld.»

Die Bewegung hat inzwischen Hunderte lokale Stützpunkte ausgerüstet, die Stammesgemeinschaften dienen – manche hören zum ersten Mal die Frohe Botschaft. In mehreren Regionen haben Teams die Bibel in neue lokale Sprachen übersetzt. Ein Videodienst erreicht sogar Gehörlose und lehrt sie sowohl Gebärdensprache als auch Gottes Liebe.

Aus Sicherheitsgründen bleiben Namen und Orte vertraulich. Doch hinter dem Schleier der Verschwiegenheit wächst das Reich Gottes weiter – nicht durch grosse Veranstaltungen oder Gebäude, sondern durch stille Innovation und unaufhaltsamen Glauben.

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Datum: 13.02.2026
Quelle: Joel News / Lokale Gemeindenetzwerke in Südostasien

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