«Damit die Braut strahlt»

Jesus.ch kommt bald

Florian Wüthrich teilt News über Livenet und Jesus.ch
Im Gespräch mit Moderator Matthias «Kuno» Kuhn spricht Livenet-Geschäftsführer Florian Wüthrich über Schweiss, Gebet und Vision: Die neue Jesus.ch-Plattform bietet mit Gastautoren und 14 Partnergemeinden Impulse für den Alltag.

«Jetzt schiessen wir im positiven Sinn mit unseren Marken aus allen Rohren», blickt Livenet-Geschäftsführer Florian Wüthrich nach vorne. In den ersten drei Jahren seiner Amtszeit wurden die Grundlagen dafür geschaffen, erklärt er im Gespräch mit Moderator Matthias «Kuno» Kuhn.

Natürlich werde es noch viel Schweiss und schlaflose Nächte kosten, wenn die erneuerte Website von Jesus.ch im März online geht. «Vieles an Struktur wurde gelegt, Gott hat in vielen Momenten gesprochen – nun wollen wir es sehen. Im Gebet gehen wir voran, Gott wird Menschen wieder rufen, sie können über alle unsere Kanäle Jesus begegnen.»

Prototypen machen Freude

Bezüglich Jesus.ch freue ihn, dass der Schritt in die Zeit geschehe, «in der wir uns heute bewegen. Dass wir eine moderne Form haben werden, die auch auf dem Mobiltelefon Freude beim Scrollen bereitet.» Die ersten Prototypen würden echte Freude bereiten.

Zuletzt soll das Ganze dazu dienen, dass Menschen Jesus kennenlernen können. Gleichzeitig sollen auch Personen abgeholt werden, die bereits Nachfolger von Jesus sind. «14 kirchliche Partner werden das mit uns bespielen.»

Das ganze Netzwerk soll sich darin widerspiegeln, etwa mit praktischen Beispielen, was es heisst, Jesus in der heutigen Zeit nachzufolgen.

«Meh Dräck»

Florian Wüthrich blickt ausserdem bereits weiter nach vorne, ihm schwebt ein Format «Meh Dräck» vor (dt. «mehr Dreck», es muss aber nicht unbedingt so heissen); darin solle es nicht um das schöne «geschminkte» Christsein gehen, sondern darum was ist, wenn man sich beispielsweise an einem Abend in Instagram verliert und eigentlich etwas ganz anderes tun wollte.

Es gehe darum, echt zu werden. «Manchmal stolpern wir, wie es so ist im Leben. Aber da leuchtet die Gnade hinein, über die wir uns freuen dürfen. Ich glaube, es wird weiterhin nicht langweilig.»

Mit 14 kirchlichen Partnern am Start

In der Livenet-Datenbank sind rund 1'100 Kirchen erfasst, «die evangelisch unterwegs sind, wie wir es auf dem Herzen haben. Es ist jedoch nicht möglich, zu allen Kontakt zu pflegen.» Deshalb wurde eine gute Mischung aus Denominationen und «Frömmigkeitsstilen» zusammengestellt und mit zwei Landes- und zwölf Freikirchen eine Partnerschaft abgeschlossen.

Das bedeutet, dass beispielsweise ein Glaubenskurs über Jesus.ch angeboten wird. Predigten werden immer wieder über den jeweiligen YouTube-Kanal angeboten, ausserdem sind Gespräche mit den Leitern geplant. «Es beginnt erst zu leben, wenn man das echte Leben in echten Gemeinden erlebt. Wie bei den Sendschreiben in der Bibel, wo man aus dem echten Leben lernt. Davon lebt unser Portal. Für die 14 Kirchen ist der Nutzen, dass sie Sichtbarkeit erhalten.»

«Braut von Jesus soll strahlen»

«Es soll dem Leib Jesu dienen. Die Braut Jesu soll strahlen», erklärt Florian Wüthrich weiter. «Alles dient dem Ziel, dass, wenn er sie zurückholt, sie strahlt.» Die Menschen sollen Jesus erkennen, wenn sie die Gemeinden sehen.

Es gehe auch darum, voneinander zu lernen. «Unter den Kirchen ist die Zeit vorbei, in der jeder für sich allein agiert. Wir wollen alle mitnehmen. In der Partnerschaft sind auch kleinere Gemeinden dabei, die vielleicht ländlicher sind. Ich hoffe, dass auf Jesus.ch, Livenet und Hope das in eine Wirksamkeit hineinkommt, wodurch diese Braut strahlt.»

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Datum: 03.02.2026
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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