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Schlaflos

„Ich kann nicht schlafen”

Manche leiden darunter, dass sie die ganze Nacht kein Auge zugetan haben. Der Griff nach Medikamenten ist nahe liegend. Schlafmittel sollten jedoch ausschliesslich als kurzfristige Überbrückungshilfe und nur unter ärztlicher Kontrolle eingesetzt werden.


Bild: PixelQuelle.de

Sie verändern das Schlafverhalten zusätzlich und enthalten zudem in der Regel abhängig machende Substanzen. Es gibt andere Hilfestellungen:

- Machen Sie sich die Fakten bewusst! Schlechte Nächte sind normal, der Schlaf kann nicht immer optimal sein. Die individuellen Schlafbedürfnisse sind sehr unterschiedlich; nicht alle Menschen brauchen acht Stunden Schlaf. Schlafuntersuchungen zeigen, dass wir jede Nacht schlafen - selbst wenn wir subjektiv das Gefühl haben, die ganze Nacht wach zu liegen!

- Bereiten Sie das Schlafen tagsüber vor! Achten Sie auf einen regelmässigen Tagesablauf (Mahlzeiten, Bewegung! etc.). Stehen Sie immer um dieselbe Uhrzeit auf - auch wenn Sie noch müde sind! Planen Sie lieber Zeit für einen Mittagsschlaf! Abends sollten Sie keine Nickerchen mehr machen. Kleine Entspannungsrituale, etwa ein warmes Fussbad, ruhige Musik, sind hilfreich. Verzichten Sie sechs Stunden vor dem Schlafengehen auf koffeinhaltige Getränke und auf volle Mahlzeiten am Abend! Milchprodukte hingegen wirken schlaffördernd.

- Setzten Sie sich nicht unter Druck! Sagen Sie sich, wenn Sie wach liegen: "Ich muss nicht unbedingt schlafen, ich kann mich auch einfach ausruhen!" Halten Sie sich vor Augen, dass Gott Sie gerade jetzt von allen Seiten umgibt und auch am kommenden Tag durchträgt! Geben Sie ihm Sorgengedanken bewusst ab: "Jetzt ruht es in deinen Händen, morgen gehst du es mit mir an!"

Schlechter Schlaf kann eine Anstoss Gottes sein, unsere Lebensgestaltung zu bedenken. Wenn Schlafstörungen über lange Zeit anhalten, sollten Sie Hilfe bei einem entsprechenden Facharzt suchen.


Autor: Monika Riwar
Quelle: Neues Leben

Glaubensfragen & Lebenshilfe

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