Ein kleiner Schritt fürs Leben

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Wendy Wright
Im Ringen um den Schutz der Ungeborenen verzeichnen die US-Lebensrechtler einen kleinen Fortschritt. Zum ersten Mal erkennt ein US-Bundesgesetz den Fötus ausdrücklich als Menschen an. Am 1. April unterschrieb Präsident Bush das Gesetz zum Schutz von ungeborenen Gewaltopfern. Es stellt die Verletzung und Tötung eines ungeborenen Kindes im Zuge von Vergehen gegen US-Bundesrecht (Federal Law) unter Strafe.

Man weiss nicht, wie viele solche Vergehen geschehen. Und doch bezeichnete Wendy Wright von der christlichen Frauenorganisation „Concerned Women for America“ den Schritt als sehr bedeutsam: „Während der letzten 30 Jahre hat das Gesetz geschwiegen zur Abtreibung, die von dritter Seite aufgezwungen wird.“

Die Lebensrechtsorganisationen in den USA hoffen, dass das Gesetz sich in den einzelnen Gliedstaaten auswirken wird. Bisher schützen laut einem Bericht des Internet-Dienstes von Christianity Today nur 16 von ihnen das ungeborene Kind in allen Stadien seiner Entwicklung.

Weiter ermutigt die Kämpfer für das Lebensrecht der Ungeborenen die Tatsache, dass die Administration Bush sich für das Verbot von grausamen Spätabtreibungen (Partial-Birth Abortion Ban Act) einsetzt. Die Anwälte des Justizdepartements versuchen zu beweisen, dass das Gesetz präzis diese Abtreibungsmethode verbietet, dass der Vorgang dem Ungeborenen gegenüber grausam ist und die Gesundheit der Mutter anderswie bewahrt werden kann.

„Diese Prozedur verursacht schrecklichen Schmerz und tötet das Baby“, sagte Jay Sekulow vom ‘American Center for Law and Justice’. Die Gegner des Gesetzes behaupten, es würde die meisten Spätabtreibungen illegal machen. So ist absehbar, dass sich das Oberste Gericht mit dem Streitfall befassen muss.

Datum: 13.05.2004
Autor: Peter Schmid
Quelle: Livenet.ch

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Noch nie wurden so viele Christen verfolgt wie heute. Die überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation CSI (Christian Solidarity International) organisiert im fünften Jahr eine Mahnwache und weist hiermit auf die verfolgten Christen weltweit hin.

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