Von «Silence» beeindruckt

Liam Neeson: «Ich habe Gottes Liebe erlebt»

Für Liam Neeson ist klar, dass Gott Liebe ist, sonst hätte er «den Glauben schon lange aufgegeben». In einem Interview berichtete er, inwiefern ihn der Film «Silence» beeindruckt hat, in dem er einen Jesuiten spielt.

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Liam Neeson
Bereits zweimal habe er den Film gesehen, erklärte Neeson in einem Interview mit Pathos. «Es war eine Meditation über Zweifel und Glaube, einfach eine Meditation über den Glauben. Ich verliess das Kino mit Fragen und einige der Szenen sind einfach bei mir geblieben…»

Beziehung mit Jesus durch die Bibel

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Liam Neeson im Film «Silence»
Er selbst habe schon bei den Dreharbeiten zu seinem früheren Film «The Mission» viel von den Jesuiten gelernt, insbesondere auch über die Beziehung zu Jesus und das Meditieren. «Du beginnst durch die Evangelien eine Beziehung zu Jesus, so dass Christus letztlich zu deinem Bruder wird, jemand, mit dem du regelmässig redest.»

Der Film, der auf dem Roman «Schweigen» des japanischen katholischen Schriftstellers Shusaku Endo basiert, erzählt die Geschichte zweier Jesuiten (Andrew Garfield und Adam Driver), die nach Japan reisen, um dort ihren Mentor Cristóvão Ferreira (Liam Neeson) aufzusuchen, der unter Folter des japanischen Regimes seinen Glauben aufgegeben hat.

«Wie in den Psalmen…»

«Ich denke, Ferreiras Konzept von Gott war letztlich eines der Liebe, und das glaube ich selbst auch. Wenn Gott ein unnachgiebiger Herrscher wäre, dann hätte ich schon vor langem den Glauben aufgegeben. Aber Gott ist Liebe, Liebe ist Gott. Ich habe persönliche Erlebnisse mit Gottes Liebe gehabt, die wunderschön und beruhigend waren, all das, worüber die Psalmen berichten.»

Auch Schauspieler Andrew Garfield hat der Film auf besondere Weise berührt. Er habe sich in Jesus verliebt, erklärte er der National Catholic Review. «Es war richtig einfach, sich in Jesus Christus zu verlieben. Das war total überraschend…»

Zum Thema:
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Datum: 03.02.2017
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet

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