Jugend und Kirche

Aufruf zu vielfältiger Jugendarbeit

Fast drei Viertel der katholischen Jugendlichen wollen einer Studie zufolge nichts mir «ihrer» Kirche zu tun haben. Sie betrachten sie als ein «Reservat Zu-Kurz-Gekommener. Sie bringt ihnen nichts und hat ein schlechtes Image», erläuterte Professor Michael N. Ebertz von der Katholischen Fachhochschule im deutschen Freiburg. Er sprach am 23. November am Jugendseelsorgeforum in Zürich.

Nur die Sparte der «bürgerlichen Jugendlichen» finde sich und ihre Ziele in der katholischen Kirche wieder: privates Glück, beruflicher Erfolg, sozialer Einsatz. Weil die christliche Botschaft aber alle einschliesse, dürfe die kirchliche Jugendarbeit niemanden ausschliessen. «Wir üben Verrat an dieser Botschaft, wenn wir so weitermachen wie bisher», betonte Ebertz.

Er forderte stattdessen ein Nebeneinander verschiedener Formen, die auch die modernen Kommunikationsmittel nutzten, und will «einen Punkt finden, der alle berührt – wie etwa die Eucharistiefeier».

Zum Thema:
Milieus und Kirche

 

Datum: 26.11.2010
Quelle: Kipa, Bearbeitung: Livenet.ch

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