Trendsetter

Mein Bart und ich

Bligg hat einen Bart. Der kleine begnadete Manhatten-Tänzer Jan Denli hat auch einen. Zeitweise zumindest. In meinem Team haben alle einen Bart – was mir erst gestern auffiel. Ausser unsere Videopraktikantin.

Zoom
Der Bart ist im Trend, auch Jesus hatte einen.
Ich hab jetzt auch einen. Kann gar nicht so sagen, was oder wer der Auslöser war. Bart scheint im Trend zu sein. Und die meisten laufen ja gerne irgendwelchen Trends hinterher, auch wenn sie es ursprünglich nicht zugeben wollen. Manche Trends mausern sich dann zum Standard. Das Mobilephone zum Beispiel. Sogar meine Mama hat jetzt eines. Und jetzt schafft sie es sogar, so schnell zu schreiben, dass ihr der Bildschirm nicht zwischen den Buchstaben auf Standbye geht. Was mich an Jesus so faszinierte, war, dass er keinen Trends folgte, sondern Trends setzte. In solch einem Ausmass, wie es nicht mal Apple hinbekommen hat.

Untrendy – bis zuletzt

In eine Gesellschaft mit vielen kleinen und grossen Egoisten hinein verschenkte er sich selbst. Anstatt den eigenen Willen und die eigenen Träume als oberstes Lebensziel zu verfolgen, liess er sich von der Leidenschaft treiben, den Willen seines «Vaters im Himmel» zu tun. Anstatt den Bösen eins auszuwischen, liebte er sogar die, die ihn hassten – bis in den Tod hinein. Anstatt seinen Jungs, die ab und zu ein wenig aus der Spur gerieten, den Kopf zu waschen, wusch er ihnen die Füsse. Anstatt als Zimmermann mit Holz und Nägel Häuser zu bauen, liess er sich damit ein Kreuz bauen. Anstatt sich darüber zu freuen, möglichst billige Kleider zu kaufen, setzte er sich gegen Ungerechtigkeit ein.

Mein Trend ist entgegen dem Trend der Zeit, jede Religion ein bisschen o.k. zu finden, unter dem netten Deckmäntelchen von Toleranz. Ich folge dem Trendsetter Jesus nach, seinem Glauben, seinem Lebensstil – und setze damit einen Trend, der zwar überhaupt nicht neu ist, der aber schon die letzten zweitausend Jahre immer wieder als untrendy angeschaut wurde. Der Bart wurde ja auch nicht gestern erfunden – Jesus hat sicher auch einen gehabt.

Ausprobieren

Während der Bart mein Äusseres verändert (und zeitweise ziemlich juckt), verändert mein Glaube an Jesus mein Leben. Es ist tatsächlich so, dass man ein neues Herz geschenkt bekommt, wie es die Bibel (Hesekiel, Kapitel 36, Vers 26) verspricht. Mein Vorschlag: Bart wachsen lassen und ausprobieren.

By the way: Mir gefällt die Musik von Bligg. Und sein Bart.

Mehr zum Thema:
Den Weg mit Jesus ausprobieren

Jesus-Tour


Autor: Andreas Boppart

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Christine Brudsche ist schwerhörig. Ohne Schulabschluss und Ausbildung, litt sie lange unter der Lebenslüge «Ich bin nichts wert». Eindrücklich...
Das Kernanliegen der Vineyard
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...
Rückblick
Lesen Sie hier die interessantesten Artikel der letzten Woche.
Protestanten und ihre Lieder
Die zur Universität Erfurt gehörende Forschungsbibliothek Gotha hat eine Abschrift des ersten protestantischen Gesangbuchs, des sogenannten «...

Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

27. Mai, 19.30Uhr in Suhr
lebe deine Berufung – mach einen Unterschied in dieser Welt!
17. Juni 2012, 10 Uhr in Bad-Zurzach