Super Bowl ist nicht genug

Was Jones & Co. entdeckt haben

In einem Spektakel von höchstem Unterhaltungswert triumphierten die New England Patriots nach einem 3:21-Rückstand (!) nach zwei Vierteln mit 34:28. Im 51. Super-Bowl waren zudem mindestens sechs Athleten dabei, die Gott die Ehre geben.

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Julio Jones beim Super Bowl Spiel
Jacob Tamme (31) von den Atlanta Falcons sagt, er spiele, um Gott damit die Ehre zu geben. «Vor dem Spiel bete ich, dass ich aus der Fülle seines Geistes spielen kann, mit dem Ziel, ihm die Ehre zu geben.»

Sein Lieblingsvers aus der Bibel ist Römer, Kapitel 8, Vers 28, dort steht: «Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.» Tamme begründet: «Es ist ein unbeschreibliches Versprechen. Es ist gut, sich daran zu halten, vor allem in Zeiten, in denen es im Leben nicht so läuft, wie man will.»

Besuch nach Attentat

Nachdem 2015 in Charleston in der «Emanuel African Methodist Episcopal Church» neun Menschen durch ein Attentat starben, ermutigte Julio Jones (27) von den Atlanta Falcons die Gläubigen der Gemeinde während eines Besuches. «Das hätte überall passieren können. Ich betrachtete es so, als wäre es bei mir daheim in Alabama geschehen. Es ging darum, den Leuten zu zeigen, dass man für sie da ist», erklärte Jones.

Bei Matt Slater (31) von den New England Patriots hat Bibellesen Priorität. Erst vor kurzem erklärte er, wie wichtig es für ihn sei, das Wort Gottes in den Alltag einzubeziehen. «Es ist schwierig, durch den Tag zu navigieren, ohne in Gottes Wort zu schauen. Dadurch wird die Richtung klarer, wie man mit anderen Menschen umgehen soll.»

«Nicht das Ende der Welt»

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Devin McCourty
Im Jahr 2015 wurde beim damals sechs Monate alten Sohn von Nate Solder (28) der New England Patriots ein Tumor diagnostiziert. Inzwischen geht es ihm besser. Solder hält fest, dass der Glaube an Jesus Christus die Familie durch die schwere Zeit durchgetragen hat.

«Diese Zeit hat unsere Perspektive verändert», bilanziert Solder. «Und wenn man manche Familien im Kinderspital sieht, durch was für Situationen sie gehen, merkt man, dass der Super Bowl einfach ein grosses Spiel ist. Wir sind privilegiert, es zu spielen – aber es ist nicht das Grösste der Welt.»

Ohne Christus nicht erreichbar

Devin McCourty (29) von den New England Patriots erklärt, dass sein Glaube an Gott ihn stärker definiert als seine Performance auf dem Feld. «In Gottes Wort gegründet, gibt mir der christliche Glaube eine Basis, auf die ich mich täglich stützen kann. In der NFL und im Super Bowl zu spielen, sollte eine Person nicht definieren.» Es sei ein Segen und eine grosse Möglichkeit. Dennoch sollte man wissen, wer man als Person ist.

Als sein Team von Präsident Donald Trump empfangen wurde, empfahl er auf einer Pressekonferenz das Gebet: «Wir haben die Aufgabe, für die Führer, die Regierenden zu beten, egal, ob wir mit ihnen übereinstimmen oder nicht. Bete und hoffe, dass es gut kommt. Und glaube an Gott.»

Seit seiner Kindheit ist auch Vic Beasley Jr. (24) von den Atlanta Falcons im christlichen Glauben verwurzelt, er besucht regelmässig Bibelstunden. Schon als Kind sei er jeweils am Sonntag im Gottesdienst und am Mittwoch in der Bibelstunde gewesen. Heute sagt er, dass er nichts, was in seinem Leben geschieht, ohne Jesus Christus erreicht hätte.

Zum Thema:
Super-Bowl-Star Peyton Manning: «Football kommt bei mir an vierter Stelle»
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Datum: 07.02.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Christian Post

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