«Nicht nur christliche Organisationen, sondern auch säkulare Firmen in der Schweiz und in Deutschland leben bei den sozialen Medien zum Teil noch im Mittelalter», bilanziert Kommunikationsberater Markus Döbeli.
Ein Burnout hat die Kommunikationsfrau Verena Birchler zum Umdenken gezwungen. Ihr Denkprozess hat zu neuen Einsichten geführt. Auch über das Zentrum des christlichen Glaubens.
«Ich möchte unter diesen Umständen nicht mehr funktionieren müssen. Das hat doch alles keinen Sinn!» Solche und ähnliche Aussagen hört man immer wieder. Immer öfter wird in unserer schnelllebigen Zeit die Frage nach dem Sinn gestellt.
Erfolgreich sein ist in unserer Gesellschaft ein erstrebenswertes Ziel. Die Frage ist nur, was ist Erfolg und wie äussert er sich?
Sie hängen in der Lehre ab – wer hilft ihnen weiter? Der Aargauer Sozialunternehmer Hans-Peter Lang fordert christliche KMU-Leiter und Freiwillige auf, sich der Jungen auf Schleuderkurs anzunehmen. Er geht mit gutem Beispiel voran.
Laut dem Theologen Stephan Holthaus, stehen Werte in der Wirtschaft hoch im Kurs. «Anständig Geld verdienen – im doppelten Sinn des Wortes – trifft offensichtlich den Nerv der Zeit», sagt Holthaus.
Zwar ist in den letzten Jahren oft «Swissness» als Erfolgsrezept verkauft worden. Doch Schweizer Tugenden wie Ehrlichkeit und Fleiss haben unter den hiesigen Managern an Beliebtheit verloren. Ihr Interesse gilt oft vor allem dem eigenen Salär. ...
„Der eigentliche Augenöffner oder der Durchbruch für Innovationen war meine Entscheidung, mit Gott zu leben. Das sagt René Bregenzer, der 27 Jahre in leitender Funktion in der Forschung und Entwicklung von international tätigen Unternehmen ...
Gemäss einer Harvard-Studie erreichen Personen, welche ihre Ziele schriftlich niederschreiben, ein zehnfach besseres Resultat als solche, die dies nicht tun. Zielorientiert leben kann man lernen.
In Krisenzeiten verlassen sich Reiche auf Geld, weniger Betuchte hingegen auf Familie und Freunde. Reiche Menschen geraten so oft in einen Teufelskreis: Je mehr materielle Güter jemand besitzt, desto stärker sei die Angst, diese wieder zu verlieren.