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Stilettolauf: Auf High-Heels gegen Menschenhandel

Erstmals lädt «Global Act» in zwei Städten zu einem Stilettolauf. In Bern und Zürich solidarisieren sich Frauen und Männer auf Stöckelschuhen mit Opfern von Menschenhandel. In Burgdorf organisiert die Reformierte Kirche ihren mittlerweile vierten Lauf dieser Art.

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Stilettolauf in Zürich
Drei Stilettoläufe verteilt auf drei Monate: Immer mehr Schweizer Männer und Frauen laufen mittlerweile in High-Heels – aus Solidarität und um ihre Mitmenschen zu sensibilisieren. Es geht um jene, «die von Menschenhandel betroffen sind und unter schlimmsten Bedingungen ihren Körper verkaufen müssen», machen die Veranstalter von «Glowbal Act» geltend.

«Dieser Event soll auf diese moderne Art der Sklaverei aufmerksam machen und die Bevölkerung dazu ermutigen, sich dagegen zu engagieren», schreibt die Bewegung. Erstmals wird dieser Anlass nun gleich in zwei Städten durchgeführt: Am Samstag, 17. Juni in Zürich und am Samstag, 1. Juli in Bern.

«Sklaverei existiert bei uns»

Diese Ausbeutung existiere auch in der Schweiz. «Moderne Sklaverei existiert bei uns und wir setzen uns für deren Abschaffung ein.» Deshalb soll das Event laut den Organisatoren Spass machen «und zugleich auf eine ernsthafte und nicht akzeptable Realität aufmerksam machen». Der Erlös komme verschiedenen Partnerorganisationen zu Gute, darunter die «Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration» (FIZ).

Am 26. August erfolgt ein weiterer Stilettolauf in Burgdorf, organisiert von der Reformierten Kirche. Die Ausrichtung ist die gleiche, zu den Partnern gehören unter anderem die «Christliche Ostmission» und «Amnesty International». Die Idee dafür stammte von Jugendlichen aus der Region, die sich nach der Entführung von mehr als 200 Mädchen in Nigeria durch Boko-Haram mit einem öffentlichen Zeichen einsetzen wollten. Seither wird der Lauf jährlich durchgeführt. Das Startgeld kommt vollumfänglich der FIZ zugute.

Zur Webseite:
Stilettolauf

Zum Thema:
Tabea Oppliger: Aktiv und kreativ gegen Menschenhandel
1.Stilettolauf in Burgdorf: Auf High-Heels gegen die Boko Haram
Aktiv gegen Menschenhandel: Massagen, Palettenmöbel und eine Velotour durch Israel 

Datum: 17.06.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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Menschsein bedeutet, sich von Zeit zu Zeit auf Neues einlassen zu müssen. Für die einen ist das spannend, sie lieben das Abenteuer, das Entdecken und Auskundschaften. Für andere ist es eher anstrengend, sich auf Unbekanntes einzustellen.

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