Pacquiao verschenkt 150 Häuser

«Gott gebraucht mich, um euch zu helfen»

Der philippinische Boxer und Politiker Manny Pacquiao wuchs in extremer Armut auf. Nun verschenkt er 150 Häuser an Obdachlose und sagt: «Dankt Gott, er gebraucht nun einfach mich, um euch zu helfen.»

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Manny Pacquiao beim Boxen.
Pacquiao ist der weltweit erste Boxer, der die Weltmeistertitel in acht verschiedenen Gewichtsklassen gewonnen hat. Einen grossen Teil des Preisgeldes nutzt er nun, um anderen zu helfen. Nun hat er 150 Häuser an Obdachlose verschenkt. Er setzte sein eigenes Geld ein, um diese Gebäude in der Stadt Maasim zu errichten, dort, wo er als Kongressabgeordneter dient. Im Gespräch mit «philboxing.com» sagte er: «Dankt Gott, es ist ein Geschenk von ihm. Er gebraucht einfach mich um euch zu helfen.»

Manny Pacquiao, der sich klar zum christlichen Glauben bekennt und der selbst in extremer Armut aufgewachsen ist, will noch 450 weitere Gebäudeeinheiten errichten. «Ich will, dass noch mehr Menschen, die noch auf der Strasse leben, eine Bleibe finden.»

Bald im Senat?

Der Bürgermeister des Ortsteils, Tino Alcala, lobte Pacquiao für dessen Bereitschaft, auf eigenen Komfort zu verzichten, um anderen zu helfen. «Solche Landesführer brauchen wir. Er ist untypisch, verglichen mit anderen Kongressmännern, die man nach den Wahlen nicht mehr sieht. Pacquiao ist immer hier, wenn wir ihn brauchen.»

Pacquiao selbst sagt, dass er nicht Geld der Regierung stehlen wolle, sondern seine eigenen Ressourcen dafür einsetze, um anderen zu helfen. Sein Wunsch ist, bei den nächsten Wahlen Senator zu werden und dann vom Boxsport zurückzutreten, um sich ganz dieser Aufgabe widmen zu können. Später möchte er, wie er schon länger angekündigt hat, Präsident der Philippinnen werden.

Leben verändert

Auch vor seinem bislang grössten Kampf, jenem im Mai 2015 gegen Floyd Mayweather Jr, sprach der fünffache Familienvater über seinen Glauben.

«Bevor ich Christ geworden bin, habe ich getrunken, Beziehungen zu verschiedenen Frauen gehabt und gespielt. Doch als ich Jesus Christus als meinen Herrn und Erlöser annahm, habe ich ihm mein ganzes Leben ausgehändigt.» Auch mit seinen Kontrahenten sucht er – natürlich abseits des Rings – das Gespräch, um mit ihnen darüber zu reden, weshalb man Gott im Leben braucht.

Zum Thema:
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Datum: 25.12.2015
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet Gospel Herald / BCN

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