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Chip unter die Haut: Viele würden freiwillig mitmachen

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Die sogenannten RFID-Chips lassen sich unter die Haut einpflanzen - die Träger könnte man damit lückenlos überwachen.
Jeder vierte Deutsche ist inzwischen bereit, sich einen Computerchip einpflanzen zu lassen, wenn ihm das bestimmte Vorteile verschafft. Dies ergab eine Umfrage, die der Branchenverband Bitkom auf der diesjärigen Hightech-Messe CeBIT vorstellte.

Einige würden sich die Chips sogar einpflanzen lassen, wenn dies das Einkaufen bequemer machen würde oder sie Eingangskontrollen schneller passieren könnten. Dieses Ergebnis hat offenbar selbst den Hightech-Verband überrascht: «Das ist sicher ein extremes Beispiel, wie weit die Vernetzung in der Vorstellung mancher Menschen gehen kann», sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Die grosse Akzeptanz gegenüber dieser Technik verwundert tatsächlich. Einerseits wurde erst kürzlich in Deutschland vom Verfassungsgericht entschieden: Der Staat darf Daten nicht auf Vorrat speichern. Andererseits gehen Jugendliche bei der Preisgabe privater Daten im Internet beziehungsweise in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter sehr leichtsinnig um. Dass sich schon jetzt 25 Prozent der Befragten vorstellen können, sich einen Computerchip einpflanzen zu lassen, liegt auf dieser Linie.

Was man mit dieser Technik anstellen kann, ist ja teilweise bekannt. Deshalb überrascht weniger, dass immerhin fast drei Viertel der Befragten sagen, dazu seien sie in keinem Fall bereit. Dafür gibt es auch genug Gründe.

Jugendliche finden das toll

«Taggin» oder auch «Chipping» könnten bald «in» sein. Aus Kanada kommt ein Trend, bei dem winzigkleine Chips unter die menschliche Haut gespritzt werden. Mit diesen Mini-Datenträgern lassen sich Türen elektronisch öffnen oder Computer starten. Kanadische Jugendliche finden das toll. Diese Chips unter der Haut sind so genannte RFID-Chips, die Funksignale abstrahlen, die von Lesegeräten erkannt und umgesetzt werden. Solche Haut-Chips brauchen keine eigene Stromversorgung und sollen eine Lebensdauer von 100 Jahren haben.

Überwachung auf Schritt und Tritt möglich

RFID-Chips in Fahrkarten und Tickets sind exakte Bewegungs-Profile. Wo immer von Verbraucher- oder Kundenprofilen die Rede ist, spielen die Aspekte individueller Mobilität eine zentrale Rolle. Für jeden Datenhändler ist es zwar nützlich zu wissen, was Otto Meier oder Lieschen Müller verdienen, was sie kaufen oder konsumieren. Aber auch zu wissen, wann sie sich wo wie lange aufhalten, um diese oder andere Bedürfnisse zu befriedigen. Dazu kommt noch die Möglichkeit, derartige Erkenntnisse mit anderen Bewegungs- und Zieldaten zu verknüpfen, beispielsweise um unterscheiden zu können, welche Fahrt zum Kaufhaus, zur Bücherei, zur Kunsthalle, zum Stadion oder ins Konzert geführt hat.

Der «gläserne Kunde» ist längst da. Oftmals hat man bei normalem Durchschnittsverhalten heute gar keine Chance mehr, der heimlichen Erfassung der Daten zu entgehen. Die RFID-Technik spielt dabei eine massgebliche Rolle.

Wenn es nur beim Konsumenten stehen bleiben würde... Die gleiche Technik könnte man auch für eine politische Überwachung einsetzen. Mehrere Regierungen verfügen bereits über die Möglichkeit, den Chip - und damit den menschlichen Träger - per Satellit zu orten. Der Identifikationschip für den menschlichen Körper ist unter der Nummer 5.300.120 als US-Patent angemeldet. Seine Bezeichnung: «Implantat mit elektrischem Transponder-Marker».

Ist das schon die «Malzeichen-Technik»?

Die Technik, um jeden Menschen auf dieser Erde mit einer Nummer zu markieren, ist vorhanden . Die weltweit anwachsende Kriminalität und damit verbundene chaotische Zustände könnten die Voraussetzungen schaffen, um diese Technik «zum Wohle» der Menschen einzusetzen.

Die Bibel warnt vor einem lückenlosen zukünftigen Überwachungsstaat: «Und es bringt alle dahin, ... dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat ...» (Im letzten Kapitel der Bibel, Offenbarung, Kapitel 13).

Seit Jahren verfolgen Christen, welche die Bibel kennen, mit einer Mischung aus Faszination und Furcht, wie sich Voraussagen und Realität annähern. Tröstlich, sich daran zu erinnern: «Dann sagte Jesus, Erschreckt nicht, habt keine Angst! Vertraut auf Gott und vertraut auf mich!»

Quelle: Livenet/dnews/Bitkom/GEO/Topic

Datum: 04.03.2010
Autor: Bruno Graber

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