Unglaublich aber wahr

Christliche Universität in Nordkorea stiftet Frieden

Seit einem Jahr besteht die Pjöngjang University of Science and Technology in Nordkorea. Es ist die erste private Universität dieses Landes, und sie verfolgt das Ziel, die beiden getrennten Länder Nord- und Südkorea wieder zusammenzubringen und Frieden zu stiften.
Dr. James Kim leitet eine christliche Universität in Pjöngjang.

Gegründet wurde die Universität vom Südkoreaner Dr. James Kim, der bereits vor zehn Jahren eine Hochschule in China gründete. In China wurde ihm sogar erlaubt, eine Kapelle auf dem Universitätsgelände zu bauen. Warum? Dr. Kim erklärt: «Die Kommunisten mögen mich. Ich sage immer ‚Ich bin weder Kommunist noch Kapitalist, ich bin Liebeist – LIEBE-ist.» Sein Motto ist: Wenn man Gottes Liebe lebt, lässt das keine Regierung kalt.

Auch an der nordkoreanischen Universität findet jeden Sonntag Gottesdienst statt, ohne dass die Polizei eingreift. «Wir zeigen der Regierung Gottes Liebe, keine Regierung kann sich dem entziehen,» bezeugt Kim. Unterstützt wird die Universität sowohl von der südkoreanischen Regierung als auch von Christen Südkoreas und der Vereinigten Staaten. Die 2500 Studenten leben gemeinsam auf dem Campus wie eine grosse Familie, alle Professoren sind Christen.

Gefoltert und zu Tode verurteilt

Die Gründung fand auf Initiative der nordkoreanischen Regierung statt, die Dr. Kims Arbeit an der chinesischen Universität beobachtet hatte. Der Regierungsabgeordnete, der den Kontakt zustande brachte, war derselbe, der Kim zwei Jahre vorher festgenommen hatte. Damals war Dr. James Kim vorgeworfen worden, ein Spion des CIA zu sein. Er kam in ein nordkoreanisches Gefängnis und wurde gefoltert und zu Tode verurteilt.

Vor seinem Tod wurde er aufgefordert, ein Testament zu verfassen. Er schrieb, dass er seine Organe der Medizinischen Universität Pjöngjangs zur Verfügung stellen wolle. Dies überraschte die Verantwortlichen so sehr, dass sie ihn freiliessen.

Dr. Kim bezeugt: «Ich habe sie nie angezeigt. Ich dachte immer: ‚Was würde Jesus tun?‘ Jesus starb am Kreuz und seine letzten Worte waren: ‘Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.‘» Deshalb hatte Dr. Kim die innere Freiheit, wieder zurück nach Nordkorea zu gehen und die Universität zu gründen.

«Frieden hat einen Preis»

Heute sagt er: «Frieden hat einen Preis. Jeder will Frieden haben, aber wer zahlt dafür? Wenn wir Christen bereit sind, zu zahlen und uns einzusetzen, dann wird uns jeder lieben und respektieren.»

Nun möchte er junge Führungskräfte heranbilden, welche die Wirtschaft des Landes wieder in Schwung und Frieden auf die Halbinsel bringen. «Ich möchte viele junge Menschen dieses kommunistischen Landes trainieren, ihnen eine Zukunft geben, Glaubwürdigkeit und ihnen den Weg zum ewigen Leben zeigen.»

Datum: 23.12.2011
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: CBN Nwes

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