«Rimuss Hour» bei Livenet

EVP-Generalsekretär: «Es ist wichtig, dass Christen zusammenstehen»

Anlässlich der «Rimuss Hour» vom vergangenen Montag war Dominik Währy, Generalsekretär der EVP, zu Gast im Livenet-Büro in Bern. Er stand Rede und Antwort und gab Einblick in seine Arbeit als Quereinsteiger in die Politik.
Dominik Währy
Dominik Währy mit Familie

Vor einem knappen halben Jahr startete Dominik Währy ins Amt des Generalsekretärs der Evangelischen Volkspartei (EVP). Doch nach einer politischen Karriereleiter fragt man den smarten Berner vergeblich. Er selbst gibt zu, ein Quereinsteiger zu sein und mit einer gesunden Portion Naivität das Amt angetreten zu haben. «Für mich ist es eine neue Materie, ein neues Umfeld und eine völlig neue Rolle», sagt Währy, der Betriebswirtschaft studierte und zuletzt als Marktmanager bei der PostFinance arbeitete.

«Gott hat mir eine Tür geöffnet»

In seiner vorherigen Funktion habe er sich eigentlich nicht beklagen können. «Ich hatte einen spannenden Job, ein angenehmes Gehalt und konnte meine Familie gut versorgen», blickt Währy zurück. Dennoch habe ihm etwas gefehlt, seine Lebensvision wäre einfach eine andere gewesen. «Ich habe mich nicht bewusst für die Politik entschieden, aber ich glaube, dass Gott mir hier eine Tür öffnete.»

Währys Fokus in der EVP liegt vorerst in erster Linie auf organisatorisch-betriebswirtschaftlichen Aufgaben. Er sieht sich als jemand, der die Grundlagen schafft, damit die politisch-inhaltlichen Ziele erreicht werden können.

In dieser Hinsicht kommt ihm seine berufliche Vergangenheit gewiss zugute. «Im Marketing habe ich mir eine Denkweise angeeignet, Dinge in Angriff zu nehmen, die mir auch in meiner jetzigen Position hilft.» In Kombination mit seiner unvoreingenommenen Einstellung der Politik gegenüber, scheint Dominik Währy jemand zu sein, der gewillt ist, frische Ideen auf seine ganz eigene Art und Weise einzubringen.

«Christen sollten vermehrt politisch aktiv werden»

Sein grösstes Hobby sei ohnehin seine Familie, meint der 33-Jährige, der demnächst seit zehn Jahren mit seiner Frau verheiratet ist. Ihr Familienglück ist perfekt: Im Dezember erwartet die junge Familie zum dritten Mal Nachwuchs.

Für die Zukunft wünscht sich Währy, dass Christen vermehrt politisch aktiv werden und wieder einheitlicher auftreten. «Ich denke, es ist wichtig, dass wir zusammenstehen, auch politisch.»

Regelmässig finden im Livenet-Büro, direkt über dem Hauptbahnhof Bern, Meet & Greets mit geladenen Gästen statt. Wir laden Sie ganz herzlich zur nächsten Veranstaltung am 24. November auf ein Glas Rimuss ein!

Nächste «Rimuss-Hour»: 24. November 2016, 17-18 Uhr

Zur Webseite:
Rimuss-Hour im Livenet-Büro

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Datum: 20.10.2016
Autor: Aaron Aebi
Quelle: Livenet

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