Panikattacken

Und Agoraphobie

Agoraphobie

PANIKATTACKEN

Panikattacken können im Rahmen verschiedener Angststörungen auftreten.

Hauptmerkmal: Unter Angstattacke versteht man eine bestimmte Periode intensiver Angst und starkes Unbehagens. Panikattacken können bei verschiedenen Störungen auftreten (Panikstörung, Soziale Phobie, spezifische Phobie, akute oder posttraumatische Belastungsstörung).

Drei Formen der Panikattacke:

1. Unerwartete (nicht ausgelöste) Panikattacke: «wie aus heiterem Himmel»

2. Situationsgebundene (ausgelöste) Panikattacke (bei sozialen und spezifischen Phobien, z.B. vor einer Gruppe reden müssen)

3. Situationsbegünstigte Panikattacke: eine Situation macht das Auftreten einer Panikattacke wahrscheinlicher, führt aber nicht immer dazu (z.B. Autofahren) WICHTIG: Kontext der Panikattacke beachten!

AGORAPHOBIE

A) Angst, sich an Orten oder in Situationen zu befinden, in denen im Falle des Auftretens mit einer Panikattacke oder panikartigen Symptomen (z.B. Angst, einen plötzlichen Schwindelanfall oder plötzlichen Durchfall zu erleiden), eine Flucht schwierig (oder peinlich) oder keine Hilfe verfügbar wäre.

B) Die Angst führt üblicherweise zu einer Vermeidung vieler Situationen (nicht ausser Haus, nicht in Menschenmengen, nicht Einkaufen; Angst, allein zu Hause zu sein; Reisen mit Auto, Zug, Flugzeug; Brücken, Aufzug etc.) Manche Personen sind zwar häufig besser in der Lage, sich einer gefürchteten Situation auszusetzen, stehen diese Erlebnisse jedoch nur mit grosser Angst durch. In Begleitung oft besser. Die Vermeidung bestimmter Situationen kann zur Beeinträchtigung führen (Haushaltspflichten, Arbeit).

C) Keine Erklärung durch andere Störung (z.B. Angst vor Schmutz bei Zwangsstörung).

Mehr über Agoraphobie: www.angstzentrum-berlin.de/agoraaktuell/index.htm 

Dossier: www.angst.jesus.ch 
Suchen Sie Beratung? www.lebenshilfe.jesus.ch 

Datum: 17.12.2004
Autor: Dr. med. Samuel Pfeifer
Quelle: seminare-ps.net

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