SATAN

Rosalinda Celentano

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Rosalinda Celentano, als Teufel
Wer den Film "Die Passion Christi" sieht, wird sich wahrscheinlich wundern. Denn der Teufel, Satan höchstpersönlich, der Jesus dahin bringen will, seinen Leidensweg zu verlassen, ist – eine Frau.

Durchdringender Blick

Schon der erste Filmauftritt des Teufels geht unter die Haut. Kein hölliches Wesen, in Szene gesetzt mit aberwitzigen Special Effects, sondern ein Mensch. Auf den ersten Blick ein Mann mit kantigem Gesicht und ausdrucksstarken Augen.

In lange Kleidung gehüllt, den Kopf unter der Kapuze. Ein Blick, der durch Mark und Bein geht. Nur die Lippen lassen ahnen, dass es sich um eine Frau handeln könnte. Doch so richtig kann man das nicht glauben.

Aber Gibsons Satan ist tatsächlich eine Frau: Rosalinda Celentano, die Tochter des italienischen Schauspielers und Sängers Adriano Celentano, den man aus "Gib dem Affen Zucker" und weiteren Filmen kennt. Filme, die man entweder liebt oder hasst.

Rosita selbst hat in italienischen Filmen mitgespielt, die man kaum kennt – wie "Paz!" oder "Poco più di un anno fa". In ihrem letzten Film "The Order" (eine amerikanisch-deutsche Produktion) spielte sie an der Seite von Heath Ledger und Benno Fürmann – allerdings nur in einer Nebenrolle. 1990 versuchte sie sich in San Remo erfolglos als Sängerin.

Starke Präsenz

Jetzt hat sie Mel Gibson entdeckt und eine ausserordentlich gute Wahl getroffen. Der Teufel spricht in "Die Passion Christi" nicht viel. Wenige Sätze gibt er von sich, im Garten Gethsemane, ansonsten schaut er zu. Und wie. Rosalinda Celentano verleiht der Figur eine Präsenz, die man von einer Nebenrolle nicht erwartet.

Datum: 11.03.2004
Quelle: Jesus.ch

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